Erfrischend anders


Majestätische Steinriesen und Kreidefelsen, traumhafte Lagen am Meer oder Panoramaaussichten auf imposante Seenlandschaften: Was ist der beste Patz für den Urlaub?
Falls die finale Entscheidung noch nicht feststeht, finden Sie hier Inspirationen für ungewöhnliche oder lebendige Orte und individuell herausragende Unterkünfte, die es sich zu bereisen lohnt.
Neue Perspektiven eröffnen
Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“ Ausgesprochen hat es der Philosoph Laotse vor geraumer Zeit und dennoch hat es gerade heute hohe Bedeutung. Denn wir bewegen uns reell wie metaphorisch zu wenig und so könnte vielleicht das Abenteuer einer wildromantischen Slow-Trekking-Strecke zum erstrebenswerten Ziel werden und neue Perspektiven eröffnen. Der Reiseprofi Hauser Expeditionen hat beispielsweise den „High Scardus Trail“ im Programm. Er ist Teil des „Via Dinarica“-Projekts, ein über 2.000 Kilometer umfassendes Fernwanderwegenetz, das Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Albanien miteinander verbindet. Hauser Expeditionen bietet dazu passend eine grenzüberschreitende Route durch den Nationalpark Korab-Koritnik auf wenig beschrittenen Pfaden zwischen Albanien, dem Kosovo und Nordmazedonien – begleitet von lokalen Reiseleitern. Der Luxus, der diese Reise ausmacht, sind Begegnungen am Lagerfeuer, deftige albanische Hausmannskost auf Almen und die Gastfreundschaft der Bewohner des „Landes der Adler“. Genächtigt wird in Homestays, Gasthäusern oder Schäferhütten. Der Trek führt über den Grama-Pass auf 2.300 Metern mit Blick auf abgelegene Bergketten und auch der Korab, der höchste Gipfel des Westbalkans, wird bestiegen. Der mögliche Reisezeitraum ist von Ende Juni und Mitte August. Annehmlichkeiten wie Vollpension, Transfers, Reisekrankenschutz und Gepäcktransport runden diese erlebnisreiche Exkursion mit Pioniercharakter für Gruppen von maximal zwölf Teilnehmern ab.
Im Bann des Kreidefelsens
Ein besonderes Naturerlebnis mit stilvoller Übernachtungsmöglichkeit bietet sich in Dänemark nur knapp zwei Stunden von Kopenhagen, was den Vorteil der einfachen Anreise und Möglichkeit auf Stadtbesichtigung bietet, hat man sich an der Natur sattgesehen. Das kann jedoch länger dauern, denn das Outdoor-Ambiente im „Møns Klint Resort“ steht in harter Konkurrenz – oder vielmehr faszinierender Koexistenz – mit dem skandinavischen Design der Villa Huno und den acht modernen Hotel-Appartements mit Sauna, Outdoor-Badewanne und Panoramablick auf den Huno-See. Wandern, am eigenen Badesteg relaxen oder die Landrover-Experience für eine Übernachtung im Basislager mitten im ersten „Dark Sky Park“ Dänemarks schaffen unvergessliche Urlaubsmomente. Hier kommen nicht nur Astronomie-Enthusiasten auf ihre Kosten: Unter dem sternenklaren Himmel von Møn fernab künstlicher Lichtquellen wird im Dachzelt des Rovers übernachtet, nachdem das Abendessen am Lagerfeuer mit lokalen Lebensmitteln zur blauen Stunde mit Blick auf den Kreidefelsen zubereitet wurde. Entlang der Steilküste kann man sich zu Fuß, auf dem Rücken eines Pferdes, auf dem Mountainbike, im Kajak oder in einem Segelboot bewegen. In dem UNESCO-Biosphärengebiet grasen Hereford-Rinderherden auf den artenreichen Kalkweiden und es lohnt sich, an Bauernläden, die regionale Produkte verkaufen, einen Stopp einzulegen.



Mountain Selfcare in Österreich
Im Wandermekka sowie Golf- und Bikeparadies Lech am Arlberg lädt das „Hotel Goldener Berg“ auf 1.700 Metern Höhe nach umfangreichem Umbau ein, sich voll und ganz der Selfcare und dem Thema Longevity zu widmen. Beim Alpenbaden, Bewusstheitstraining, Yoga samt Breathwork oder einer Runde auf dem Barfußweg inmitten der magischen Bergwelt können sich Erholungsuchende ausgiebig Zeit für sich nehmen. „Spüren statt tun – alles darf, nichts muss“ ist das Motto von Hotelchefin Daniela Pfefferkorn. Tägliche Behandlungen und Sessions mit Coaches sind weitere Highlights. Teil des neuen erweiterten Konzepts ist auch ein neuer Außenpool. Nicht zufällig besitzt er eine Bergsee-Attitüde durch seine gekonnte Einbettung in die Landschaft und die über sechs Meter breite Infinity-Kante – auf Massagesitze wurde ebenfalls nicht vergessen. Im Spa wurden Sauna- und Fitnessbereich, Ruheräume sowie die Yoga-Area erweitert. Das Panoramarestaurant bekam ein neues Gesicht, eine große Holistic-Selfcare-Bibliothek und ein Kamin laden zum Rückzug und Schmökern ein.


Dolce Vita in Südtirol
Das mediterrane Lebensgefühl ist fixer Bestandteil der DNA Südtirols. Gepaart mit der Kombination aus Bergen, Palmen und grünen Oasen in Stadtnähe wird diese Region immer beliebter. Auch das Fünf-Sterne-Hotel „Mignon“ in Meran mit hauseigenem Park samt uralten Zedern und Palmen könnte ein Grund dafür sein. Hier können sich Gäste sofort nach Verlassen des Hotels durch das charmante Stadtgewimmel der traditionsreichen Kurstadt bummeln oder sich stundenlanger Wellness und mehrgängigen Gourmetdinnern hingeben. Küchenchef Hanspeter Humml serviert Sechsgangmenüs mit vielfältigen Aromen, Geschmacksrichtungen, die von erlesenen Südtiroler Weinen oder auch internationalen Raritäten begleitet werden. Gluten- und laktosefreie Küche ist nach Absprache möglich. Die Wiedereröffnung ab 11. April lädt auf eine Reise in neugestaltete Räume, die beim stilvoll modernisierten Eingangsbereich ihren Anfang und der erneuerten Bar ihr Ende nimmt.


Inselsehnsucht Zypern
Zu guter Letzt wollen wir Sie noch ans Meer entführen – genauer gesagt nach Limassol – in das luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel „Amara“ mit den Spitzenrestaurants von Nobu Matsuhisa und Giorgio Loccatelli. Das Haus der Stademos Hotels, die seit 1989 auf herausragende Unterkünfte mit jeweils eigenen, unverwechselbaren Charakteren setzen, vereint zypriotische Herzlichkeit, Ruhe und höchsten Komfort. Kulinarik der Extraklasse erwartet Gäste im neuesten Hotel der Gruppe. Nobu Matsuhisa tischt im „Matsuhisa Limassol“ japanisch-peruanische Fusionsküche auf, während Giorgio Locatelli mit authentisch italienischen Gerichten wie hausgemachter Pasta und erstklassigen Weinen begeistert. „Buon appetito“ heißt es im mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten „Ristorante Locatelli“. Abgerundet wird das kulinarische Angebot von der „BeefBar“, dem renommierten Restaurantkonzept aus Monte Carlo. Weitere Eckdaten des Resorts: 207 stilvoll gestaltete Zimmer und Suiten, die alle einen 180-Grad-Blick auf das Meer bieten, mehrere Pools, darunter ein Infinity-Pool und das preisgekrönte „AMARA Signature Spa“. Schaffen die Gäste es, sich vom Refugium zu trennen, empfehlen sich Ausflüge zu den UNESCO-geschützten Königsgräbern und in den archäologischen Park von Paphos, der seit 1980 auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste zu finden ist, oder in die antike Stadt Kourion.


mh
fotoS: zbulo, Møns Klint Resort/Villa huno, stefan heimpel, hotel mignon meran, johannes Brunner, amara